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Republik in Zentralasien. Gehört zur GUS. Hauptstadt Taschkent. Heute ein bedeutender Liefarant für Tafeltrauben. Usbekistan liegt auf der gleichen Breite wie Italien. Ausgesprochen kontientales Klima. Das Land hat ein bis in die Antike zurückreichende Anbautradition. Berits in der Zeit vom 6. Bis 2. Jahrhundert vor Christus wurden im Fargana-Tal Trauben angebaut, die man vor allem in China sehr schätzte. Zum Teil wurden die Rebsorten damals aus dem Iran importiert, später auch von Griechen und Arabern. Man nimmt aber auch an, dass zumindest ein Teil der autochthonen asiatischen Rebsorten hier aus der Wildrebe vitis silvestris selektioniert wurden. Nach der Eroberung durch Araber Ende des 7. Jahrhunderts kam die Weinbautradition allmählich zum erliegen. Nach der Annektion durch Russland Ende des 19. Jahrhunderts blühte der Weinbau langsam wieder auf. Es wurden Traubensorten aus Moldawien und von der Krim importiert. Heute sind 36 Rebsorten zum Anbau zugelassen u.a. Aleatico, Riesling, Kuljinski, Muskateller, Rosenmuskateller, Soiaki, Bayan Shirey, Saperavi, Rkatsiteli und Khindogny. Die produktionspalette ist recht breit: trockene alkoholreiche Weine, süsse Dessertweine, Schaum- und Branntwein. Die wichtigsten Anbaugebiet sind heute: Taschkent, Samarkand und Buchara. Wichtige Kellereien: Ogenek, Kibrai und Nizhni Chirchik (Taschkent), Bulungur und Pastdargom (Samarkand) und Gala Assiya (Buchara). |
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Scheuermann |
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