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1. Götterfigur aus der römischen Mythologie. Sohn des Jupiter und der Semele. Gott des Weins. Seine Begleiterinnen sind die Bacchantinnen und Bacchanten. In Entspricht dem Dionysos der griechischen Mythologie.

2. Frühreifende weisse Rebsorte (Vitis Vinifera) mit großer Ertragskraft. Synonyme: Frühe Scheurebe, Geilweilerhof 33-29-133, GF. 33-29-133. Neuzüchtung aus der Müller Thurgau Familie und zwar als Kreuzung aus (Silvaner x Riesling) x Müller Thurgau. Wurde 1933 an der Bundesforschungsanstalt für Rebenzüchtung Geilweilerhof von Peter Morio und Dr. B. Husfeld gezüchtet. Ihre Zulassung in Deutschland erfolgte im Jahr 1972 mit dem Eintrag in die Sortenliste. Wird in Deutschland wird diese Sorte vor allem in Rheinhessischen Hinterland und in Franken angebaut. Der Anbau ist aber stark rückläufig. Im Jahr 2007 waren 2.061 Hektar (2 % der deutschen Rebfläche) mit Bacchus bestockt, während es 1999 noch 3.126 Hektar waren. Aber auch in Österreich, England und in der Schweiz gibt es kleine Vorkommen. Diese Bouquetsorte kann im Idealfall ein zartes Muskatelleraroma entwickeln. Riecht aber meist recht penetrant und parfümiert. Wird heute vielfach als Federweisser (Sturm) verarbeitet.

 

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