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(auch: neidischer Herbst) ist ein Begriff aus der deutschen Winzersprache. Man meint damit zwei verschiedene Sachverhalte. Zum einen wird ein Herbst dann als neidisch bezeichnet, wenn die Weinernte in der Menge relativ niedrig ist, dies aber nicht gleichmässig der Fall ist, sondern auf lokal sehr unterschiedlichen Mengen basiert. Das heisst, wenn die Ernte punktuell durch Frost, Hagel, Fäulnisprobleme, Verrieselung etc. sehr stark dezimiert ist, während sie in anderen Landsteilen eher einem normalen Mass entspricht. Ebenfalls bezeichnet man als Neidherbst eine Ernte, die durch ein witterungsbedingtes hohes Qualitätsgefälle zwischen einzelnen Weinbauregionen gekennzeichnet ist, also beispielsweise sonnige Erntetage mit hohen Mostgewichten in Baden und eine verregnete Lese an der Mosel. |
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