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Auch: Rattengiggl oder Raddegaggl. Ursprünglich wohl eine aus dem Rotwelsch stammende und in die pfälzische und rheinhessische Mundart übernommen Bezeichnung für ein Schlitzohr, einen Gauner. Der Raddegiggl ist auch die Hauptfigur eines bekannten, alten Lumpenliedes. Im übertragen Sinn ist damit ein saurer und vor allem harter, auch schlechter, billiger Wein gemeint. Auch der Haus- oder Gesindetrunk wurde so genannt. Heute benutzen verschiedene Abfüller Bezeichnungen wie Raddegaggl oder Raddegiggl für einfache Marken-Schoppenweine. Einige Beispiele für die oft sehr derben „Raddegigl-Verse“: Dr Rattengiggl hot em Fitzegoggl Mehr darüber auf der website http://www.lumpenlieder.de/ von Liedersammler Karl Schupp in Karlsruhe. |
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