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Land in Mittelasien, ehemalige Sowjetrepublik. Seit 1991 unabhängiges Mitglied der GUS. Tadschikistan ist ein Hochgebirgsland, das an Afghanistan, Usbekistan, Kirgisistan und die Volksrepublik China grenzt. Fast die Hälfte des Staatsgebietes liegt auf einer Höhe von 3000 m über NN oder noch höher. Der Osten des Landes wird vom Pamir-Gebirge und dem größten Teil des Pamir-Hochlandes geprägt. Nur im äussersten Norden des Landes besitzt Tadschikistan mit dem Ferganatal, das durch den größten Fluss des Landes, den Syrdarja, bewässert werden kann, Tiefland, das intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Große Temperaturunterschiede bestehen zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht. Das Land besitzt ca. 40.000 Hektar Rebfläche die überwiegend für die Erzeugung von Esstrauben genutzt werden. Das Land hat drei Weinbauzonen: Leninabad im Norden, das Ghissar-Tal im Zentrum des Landes und das Vakhsh-Tal im Süden. Die meisten Weinberge müssen wegen der Trockenheit bewässert werden Die Jahresproduktion beim Wein liegt bei ca. 130.000 hl (2000). Es gibt 20 Weinkellereien. Bei den hier produzierten Weinen handelt es sich meist um süsse oder aufgesprittet Dessertweine sowie Schaumweine (Schampanski). Angebaut werden ca. 25 verschiedene Sorten darunter die heimischen Sorten wie Bayan Sjireij und Matrassa aber auch Aleatico, Isabella, Riesling, Saperavi, Rkatsiteli, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Aligoté. |
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Scheuermann |
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