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Kleines Anbaugebiet mit rund 540 Hektar Rebfläche östlich der Stadt Narbonne im äussersten Südwesten der südfranzösischen Region Côteaux de Languedoc zwischen der A.C. Corbières und La Clape. Hier, in der windreichen Ebene zwischen Narbonne und dem Meer, bauten schon die Römer vor über zweitausend Jahren Wein an. Der Name geht auf das Mittelalter zurück. Damals waren die Bewohner des Quatourze so arm, dass sie nicht den zehnten Teil der Ernte abgeben mussten wie sonst üblich, sondern nur den vierzehnten Teil. Heute ist das Quatourze ein privilegiertes Gebiet mit ausgedehnten Weingütern, riesigen Naturschutzgebieten und Sportanlagen (Golf, Reiten, Yachthafen). Die Weinberge liegen auf der Ebene über dem Etang de Bages und Sigean Der vom Meer her wehende Marin erzeugt ein optimales Mikroklima. Er bringt den Reben Feuchtigkeit und Abkühlung, die sie in dieser trockenen Gegend brauchen. Die Böden bestehen aus Kalk und Mergel sowie alten Anschwemmungen des Flusses Aude. Die abgelagerten Steine speichern die Sonnenhitze des Tages und geben sie in der Nacht ab. Frühen waren hier Cinsault und Carignan die Hauptrebsorten. Sie brachten kräftige, rustikale Rot- und Roséweine hervor. Heute werden vermehrt auch Syrah, Grenache und Mourvèdre sowie die weissen Sorten Macabeu, Rolle, Clairette, Picpoul und Viognier angepflanzt. Wichtigster Qualitätserzeuger: Château Notre Dame du Quatourze. |
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Verlags- und Redaktionsbüro Mario
Scheuermann |
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