www.weinwissen.com / Mannersdorf

Weinbaugemeinde an der March ca. 35 Kilometer nordöstlich von Wien direkt an der slowakischen Grenze im Weinviertel (Niederösterreich). Wahrzeichen des Ortes, in dem Weinbau seit der Zeit römischen Kaisers Probus (3. Jahrhundert) betrieben wird, ist die im Jahr 1631 erbaute Rochuskapelle. Sie krönt den Kellerberg nördlich des Ortes, der eine in Österreich in dieser Form einmalige Anlage von 129 Kellern in sieben übereinanderligenden Reihen enthält. Knapp 80 Hektar Rebfläche, die von einem Dutzend Weinbauern im Vollerwerb und zahlreichen Kleinstwinzern im Nebenerwerb bewirtschaftet werden. Eine Weinbauinsel in Form eines Halbkessels mit besonderem Kleinklima. Im Norden durch einen breiten Eichenwaldgürtel geschützt. Tiefgründiger, sandiger Lehmboden. Pannonischer Klimaeinfluss mit Sonnentagen bis in den späten Oktober. Die herbstliche Luftfeuchtigkeit, begüngstigt durch die Nebel aus den March Auen, ermöglichen die Ernte von edelsüßen Botrytis Weinen mit hohen Prädikaten. Die Böden um den Rochusberg sind tiefgründig, sandig, lehmig. Ein Gebiet, das eine eigene Appellation verdient hätte. Rieden: Jähe Lissen, Rochusfeld, Zwiebelhab. Erzeuger: Kriegel, Lobner, Minkowitsch.

 

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