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Die Republik Kasachstan ist mit mehr als 2,7 Mio. Quadratkilometern das mit Abstand grösste Land Zentralasiens, grenzt im Westen an das Kaspische Meer und im Osten an China. Das kasachische Volk entstand durch Vermischung türkischer und mongolischer Stämme. Im 17. Jahrhundert teilte sich das Volk in drei selbständige Horden, die bis ins 19. Jahrhundert überwiegend als Nomaden lebten. Seit 1822 wurde das Gebiet der Kasachen von Russland erobert und 1873 annektiert. Von 1936 an gab es eine Kasachische Unionsrepublik in der UDSSR. Diese frühere Sowjetrepublik ist seit 1991 selbständig und ist Mitglied der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Sie hat 16,5 Millionen Einwohner. Hauptstadt ist heute Astana im Norden des Landes. Es herrscht trockenes Kontinentalklima; das Land wird überwiegend von Steppen eingenommen, die nach Süden in Halbwüsten und Wüsten übergehen. Während im nordkasachischen Neulandgebiet auf fruchtbaren Schwarzerdeböden Weizen-, Hirse- und Sonnenblumenanbau mit Fleisch- und Milchviehzucht betrieben wird, eigenen sich die Gebiete im Bewässerungsbereich der Flüsse im Süden und Südosten für den Anbau von Baumwolle, Reis, Weizen, Zuckerrüben, Tabak sowie Gemüse, Obst und Wein. Die Rebfläche umfasst ca. 27.000 Hektar Rebfläche. Die traditionelle Weinproduktion des Landes kam durch die Antialkoholkampagne unter Gorbatschow fast völlig zum erliegen, wobei allerdings nicht die Weinberge und -gärten selbst zerstört wurden. Es werden vor allem aufgespritete Dessertweine, Sektgrundweine und Tafeltrauben produziert. Die Hauptstadt Alma Ata ist das Zentrum der Schaumwein-Produktion. Allerdings haben einige der inzwischen privatisierten Kellereien damit begonnen moderne trockene Tischweine zu produzieren. |
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Scheuermann |
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