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Altdeutsche, noch im 19. Jahrhundert (Romantik) gängige poetische Bezeichnung für den Monat Oktober. Kommt laut dem „Deutschem Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm von dem ostfränkischen bzw. rheinfränkischen “weinmon“. Martin Luther nennt 1520/25 den Monat Oktober „Weinmond“. Das Wort taucht auch bei dem Klassiker Wieland (1794) auf. Beispiele finden sich vor allem in Versen des Dichters Novalis: ...“Wenn Weinmond ist, so müsst ihr wissen,/ Da gibt es Trauben, Most und Wein,/Und weil die armen Beeren müssen,/So sprützen sie in´s Fass hinein.“ oder “…wir haben Weinmond, lieben Leute,/und weil nicht immer Weinmond ist,/so sag ichs euch in Versen heute,/damit es keiner nicht vergiszt..“ Auch bei Schenkendorf (1815): “...der Weinmond naht so frisch und hell,/er bringt uns hellen Wein …" |
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