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Eines der kleinsten und jüngsten Weinbaugebiete Ungarns. Es liegt im Nordwesten von Transdanubien nördlich des Bakony Gebirges und südlich der Stadt Györ. Die Rebfläche umfasst ca. 630 Hektar. Das Klima ist gemässigt bis kühl und niederschlagsreich. Die Weinberge liegen vor allem auf den Südhängen des niedrigen Hügellandes. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Seesand und Lehm des Oberen Miozäns, sowie aus Kiesel- und Sandablagerungen des Tertiärs bedeckt von dünnen Lösschichten und braunen Waldböden an der Oberfläche. Die Geschichte des Weinbaus reicht hier über tausend Jahre zurück und ist eng verbunden mit der Geschichte der Benediktiner-Abtei von Pannonhalma, die 1002 gegründet wurde. Das heutige Anbaugebiet 1995 durch die Vereinigung von zunächst elf Gemeinden, denen sich 1999 die Orte Ravazd im Südosten und Ménfõcsanok ein Vorort der Stadt Györ im Norden. Geprägt ist die Weinwirtschaft der Gegend einerseits von Genossenschaftskellereien und andererseits von Kleinproduzenten. Die ehemals oxydative, schwere und altmodische Art der Weissweine ist einem reduktiven, frischen und säurebetont modernen Stil gewichen. Hauptsächlich werden die Sorten Welschriesling, Riesling Silvaner, Rhein Riesling, Königstochter, Muskat Ottonel, Traminer, Grauer Mönch und Chardonnav angebaut, auch etwas Irsay Oliver, Point Blank, Cserszeger Gewürzter und Sauvigon Blanc an. Der Rotweinanteil liegt bei nur einem Prozent des Gesamtanbaugebietes. Gemeinden: Écs, Felpéc, Győrság, Győrszemere, Győrújbarát, Kajárpéc, Ménfõcsanok, Nyalka, Nyúl, Pannonhalma, Pázmándfalu, Ravazd, Tényő. |
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Scheuermann |
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